„Das ungeprüfte Leben ist nicht lebenswert.“ 
(Sokrates)

Philosophische Praxis ?

Die Philosophie muss praktisch und lebensnah sein und dem Menschen helfen, seine Fragen und Werte zu entdecken und sein Leben zu gestalten. - Mit dieser Einstellung prägte Gerd Achenbach den Begriff der Philosophischen Praxis und führte damit die Philosophie weg von der rein theoretischen, akademischen Spekulation zu einer praktischen Tätigkeit im Dialog mit Menschen. Philosophische Praxis versteht sich als umsetzungsorientierte Lebensberatung, die "durch Fragen zu verantwortungsbewussten Lösungen führt" (Achenbach in: Philosophische Praxis, 1985). 

Mit Impulsen zur Selbstbefragung ("Warum denke oder handle ich so?“), zur Klärung von Sinn und Werten ("Was ist mir wirklich wichtig?“) und zum Perspektivwechsel ("Welche Alternativen übersehe ich?“) setzt sie gedankliche Prozesse in Gang. Damit öffnet sie Räume, in denen eigenständiges, kritisches und dialogisches Denken stattfinden kann und sich Einstellungshorizonte weiten und tiefen können. 

Die philosophische Praxis bringt sich also zum "selbstverständlichen" Denken in Beziehung, befragt persönliche Denkgewohnheiten, untersucht Denksysteme, erforscht Sinn und hilft, Denkblockaden zu überwinden. Das praktische Philosophieren dient also keinem bestimmten Zweck, sondern dem gemeinsamen Nachdenken, der kritischen Selbstreflexion und der Öffnung neuer Perspektiven. Sein Ziel ist dazu beizutragen, dass sich der denkende und fühlende Mensch seiner selbst und seiner Verantwortung bewusst wird, Sinn stiftende Antworten auf seine Fragen findet und danach handelt. 

Philosophische Praxis kann dabei befreiend wirken, beunruhigen und inspirieren. In jedem Fall trägt sie zu besseren Entscheidungen bei, zu mehr Lebensklugheit und zur bewussteren Gestaltung des Lebens. Sie kann grundsätzlich von allen Menschen in Anspruch genommen werden, die über ihr Leben, ihre Werte, ihr Selbstverständnis und die Qualität ihrer Beziehungen reflektieren wollen.

Wozu Kreativität 
in der philosophischen Praxis ?

"Man muss noch Chaos in sich haben, um einen tanzenden Stern gebären zu können.“

Friedrich Nietzsche

Die Philosophische Praxis bringt das  Denken in Bewegung und Kreativität kann uns dabei unterstützen. Sie hilft, gewohnheitsmäßige Einstellungen zu hinterfragen, neue Perspektiven einzunehmen und Haltungen zu verändern. Kreativität hilft uns, unsere Begriffe von Freiheit, Erfolg, Beziehung, Liebe oder Verantwortung zu klären und unsere persönlichen und kollektiven Bedeutungen zu erkennen. Mit kreativen Techniken wie szenischen Experimenten, Denkspielen, Metaphernarbeit, graphischen Skizzen usw. lädt meine philosophische Praxis dazu ein, neue Perspektiven zu entdecken, vertraute Denkmuster zu hinterfragen und Reflexion auf lebendige Weise zu erleben.

Dies setzt  weder künstlerische Fähigkeiten noch Expertenwissen über Kunst voraus. Vielmehr geht es darum, berührt zu bleiben, die Gedankenwelt in Bewegung zu halten und den Prozess der Reflexion mit Lebendigkeit, Offenheit und Humor zu bereichern,- durch  Improvisationen, Assoziationen, Visualisierungen, Symbolen, Geschichten, Aphorismen, dialogischen Phantasien usw. Kurz: In der philosophischen Praxis dienen uns kreative Erfahrungen, um uns als reflektierende Wesen zu erfahren, mehr von uns selbst zu erkennen und Antworten auf unsere Lebensfragen zu finden.

Je nach Kontext lade ich Sie ein zu diesen Formaten:

  • Philosophische Spaziergänge (Walk & Talk)
  • Cafés und Open Space
  • Offene Diskussionsrunden
  • Philosophische Performances (Kunstinterventionen) und 
  • Retreats (Philosophie in Stille).

Sprechen Sie mich an ! Wir finden die passende Architektur für Ihr Anliegen.

Aussicht ohne Ansicht 2, Acryl auf Leinwand

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